09.03.2018

Messgeräte für elektrischen Strom

Messkonzepte WEKA

Messungen mit und ohne Stromwandler

Grundsätzlich ist es bei stationären Messungen innerhalb des Stromkreises notwendig, den zu messenden Kreis für die Installation des Messgerätes zu unterbrechen. Ob die elektrische Energie direkt gemessen wird, also der Zähler direkt im Stromkreis installiert wird oder über Stromwandler gemessen wird, hängt von der Stromstärke ab.

Der Regelfall in Industrie- und Gewerbe dürfte die „Wandlermessung“ darstellen. Der Stromwandler basiert auf dem Prinzip eines Transformators (also vergleichbar mit einer „Stromzange“ bzw. einem „Amperemeter“): ein hoher Primärstrom induziert einen Sekundärstrom, der wiederum problemlos direkt zu messen ist. Mit dieser Methode können praktisch beliebig hohe Ströme gemessen werden – zu variieren ist lediglich die Windungszahl. In diesem Zusammenhang ist eine wichtige Kennzahl und oft auch Ursache für Messfehler: der „Wandlerfaktor“.

Der Wandlerfaktor

Der Wandlerfaktor ergibt sich aus dem Verhältnis von Primärstrom zu Sekundärstrom. Beispielsweise ist bei einem Primärstrom von 200 A und einem Sekundärstrom (der direkt gemessen wird) von 5 A gleich 40. Die Messung des Wandlers wird mit diesem Faktor multipliziert, um den tatsächlichen Messwert zu erhalten. Der Messfehler mit einem Faktor 40 wäre selbstverständlich fatal, würde jedoch in vielen Fällen mit großer Wahrscheinlich dennoch zunächst unentdeckt bleiben. Denn selbst bei Einsatz eines modernen Datenerfassungssystems würden in der Regel Sicherheitsmechanismen nicht …

Autoren: Matthias Lisson , Prof. Dr. Stephan Ruhl , Jörg Fehling

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