29.07.2016

M-Bus

In diesem Kapitel beschreiben wir die Funktionen, Vorteile und Einschränkungen des seriellen Datenbusses „M-Bus“. Außerdem beantworten wir die Frage, ob und wann sich eine Aufrüstung zur Zählerfernauslesung mittels M-Bus lohnt.

Funktionsweise von M-Bus

M-Bus ist eng mit dem Thema der Zählerfernauslesung verbunden. M steht hierbei für „Meter“, dem englischen Begriff für „Messgerät“ oder auch „Zähler“. Dieser „Zähler-Bus“ ist ein Zweidraht-Bus, der nach EN 13757 genormt ist. M-Bus gilt als stabil und abhörsicher, die Daten werden als elektrische Signale übertragen.

Über moderne „Pegelwandler“ oder auch „Digital Remote Controls“ (DRC) können mehrere M-Bus-Leitungen (Kanäle) gebündelt und dann mit einem entsprechenden Server verbunden werden. Eine Möglichkeit, M-Bus auch über weite Strecken einzusetzen, sind sogenannte „Kommunikationszentralen“. Diese sind moderne Kommunikationsgeräte, die das serielle M-Bus-Signal in ein digitales Signal wandeln und die Datenverbindung über Ethernet ermöglichen (LAN, WAN usw.).

M-Bus gilt in der Praxis als günstige Zählervariante, verfügt über preiswerte Anbindungsmöglichkeiten (geeignet sind z.B. auch nicht mehr benötigte Telefonkabel-Verbindungen oder sonstige Kupferleitungen), und eine separate Stromversorgung ist nicht notwendig. Der M-Bus ist somit für den Aufbau von werksweiten Zählernetzen von besonderer Bedeutung und auch für die Kommunikation zwischen räumlich getrennten, jedoch über Ethernet verbundenen Standorten einsetzbar.

Abb. 1:

Autoren: Matthias Lisson , Prof. Dr. Stephan Ruhl , Jörg Fehling

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