Fachbeitrag | Beitrag aus „Energiemanagement“
08.09.2016

Licht steuern und regeln

Renewable energy.© suphakit73 /​ Thinkstock

Dieser Beitrag vermittelt praxisrelevantes Wissen zur Planung und zum Einsatz von Lichtmanagementsystemen. Der Fokus liegt auf Systemen für die Innenbeleuchtung, das Thema Außenbeleuchtung wird zum Schluss kurz angeschnitten.

Analoge Lichtsteuerung

Viele bestehende Installationen und günstige Alternativen steuern das Licht analog – auch als 1-10V-Steuerung bekannt. Hier stellt das EVG den Dimmwert der Leuchte anhand der Höhe einer anliegenden Steuerspannung ein. Die EVGs sind durch eine zweiadrige Steuerleitung verbunden, die Steuerspannung erzeugen die EVGs selbst. Bleibt die Klemme offen, leuchtet die Leuchte zu 100 %. Verringert sich die Spannung durch einen Widerstand, wird die Leuchte gedimmt. Bei kurzgeschlossener Steuerleitung strahlt die Leuchte nur noch mit minimaler Helligkeit.

Eine Beleuchtungsanlage kann so mit einfachsten Mitteln gedimmt werden. Es gibt auch Beleuchtungsstärkesensoren, die sich direkt an die 1-10V-Klemme des EVG anschließen lassen und die Leuchte dann in Abhängigkeit des Tageslichts auf einen einstellbaren Wert regeln. Ein Aktor erlaubt es außerdem, diese Sensoren in ein Gebäudemanagementsystem (z.B. KNX) einzubinden. Eine Einzelansteuerung von Leuchten, die an einer gemeinsamen Steuerleitung hängen, ist nicht möglich.

Digitale Lichtsteuerung

Weitaus mehr Möglichkeiten bei der Lichtsteuerung bieten digitale Lichtmanagementsysteme.

DALI

Der gängigste digitale Standard nennt sich DALI (Digital Adressable Lighting Interface). Hier kommunizieren die …

Autor: Sebastian Glunz 

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