Fachbeitrag | Beitrag aus „Energiemanagement“ 06.09.2016

Kriterien für die Beleuchtungsplanung

Lichtplaner oder Leuchtenhersteller fertigen heute mit spezieller Software (z.B. Relux oder Dialux) Beleuchtungspläne als verkaufsunterstützende Maßnahme an. Wer diese lesen und vergleichen will, oder sich generell mit den Anforderungen an Lampen und Leuchten beschäftigt, sollte über die folgenden Punkte Bescheid wissen:

Gleichmäßigkeit und Beleuchtungsstärke

Die DIN 12464 und die ASR 3.4 bieten eine Handreichung zur Beleuchtungsplanung. Ziel einer solchen Planung ist immer eine Beleuchtung, die es ermöglicht, eine spezifische Sehaufgabe auszuführen. Je anspruchsvoller diese Sehaufgabe ist, desto höher sind die Anforderungen an die Beleuchtung (CRI, Gleichmäßigkeit und mittlere Beleuchtungsstärke). Die geforderten Werte für die meisten Sehaufgaben lassen sich aus den Tabellen der DIN entnehmen.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen einer raum- und einer arbeitsplatzbezogenen Beleuchtung. Beispiele für eine raumbezogene Beleuchtung wären eine Produktionshalle oder ein Parkplatz, für eine arbeitsplatzbezogene ein Schreibtisch oder ein Maschinenarbeitsplatz.

Die DIN legt Werte für die Umgebung des Arbeitsplatzes fest. Ist beispielsweise auf dem Schreibtisch eine mittlere Beleuchtungsstärke von 500 lx gefordert, muss die Umgebung mindestens 300 lx haben (Kontrast, Gleichmäßigkeit). Die Sehaufgabe bestimmt, auf welcher Höhe die Beleuchtungsstärke zu messen ist (Messebene). Die ASR gibt 0,85 m für stehende und 0,75 m für sitzende Tätigkeiten, sowie 0,20 m für Verkehrswege vor. …

Autor: Sebastian Glunz

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