13.09.2017

Kennzahlengrenzen und Einflussfaktoren ermitteln

Bilanzgrenzen ziehen, Einflussfaktoren festlegen, Einflussfaktoren quantifizieren — diese Schrittfolge steht am Anfang des Wegs hin zu einem erfolgreichen Energiekennzahlensystem. Dieser Beitrag erläutert die Anforderungen, die die ISO 50006 und die ISO 50015 an diese Schritte stellen und veranschaulicht das Vorgehen durch Beispiele.

Festlegung der Betrachtungsgrenzen

Bisher herrscht nach wie vor der Irrglaube vor, dass es eine allumfassende Energiekennzahl geben muss, die adäquat alle möglichen Einflüsse auf den Energieverbrauch abbildet. Das ist nur in seltenen Fällen möglich. Übergreifende Energiekennzahlen geben beispielsweise kaum Aufschluss darüber, ob sich die energiebezogene Leistung in einem Bereich verbessert hat. Oft bringt es Sie näher ans Ziel, unterschiedliche Energiekennzahlen für energierelevante Teilprozesse oder für wesentliche Verbraucher festzulegen und ggf. weiter zu differenzieren.

Untergliederung der Betrachtungsgrenzen

Die ISO 50006 empfiehlt, die Diversifizierung der Energiekennzahlengrenzen auf maximal zwei Ebenen zu beschränkenEnergiemanagementsysteme – Messung der energiebezogenen Leistung unter Nutzung von energetischen Ausgangsbasen (EnB) und Energieleistungskennzahlen (EnPI) – Allgemeine Grundsätze und Leitlinien (ISO 50006:2014).. Denkbar wäre also eine Kennzahlenmethodik, die zum einen die definierten wesentlichen Verbraucher enthält, sich zum anderen in die wesentlichen Aggregate der wesentlichen Verbraucher aufschlüsselt. Dieses Vorgehen …

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