Fachbeitrag | Beitrag aus „Energiemanagement“ 18.12.2015

Optimierungspotenziale Kältetechnik

Für Kälteanlagen ergeben sich viele Stellen, an denen Einsparpotenziale oder Optimierungsmöglichkeiten vorliegen. Im folgenden Beitrag erhalten Sie einen Einblick darüber, unter welchen Bedingungen es sich anbietet, Änderungen in der Planung oder gar Umbaumaßnahmen vorzunehmen und welche technische Neuerungen und Einsatzmöglichkeit es zurzeit gibt.

Autor: Hanno Gräf

Grundlagen der Kältetechnik

Technische Physik von Kühlsystemen: Kälte ist nicht das Gegenteil von Wärme

Kälte ist ein im Vergleich zum Umfeld niedrigeres Temperaturniveau. Wärme ist eine Form der Energie und kann nur von einem Bereich höherer Temperatur auf einen Bereich niedrigerer Temperatur übertragen werden. Um ein Objekt zu kühlen, ist es daher notwendig, die vorhandene Wärmeenergie an der zu kühlenden Stelle abzuführen.

Wie in der vereinfachten Darstellung in Abbildung 1 zu sehen ist, wird die Wärme am Verdampfer aufgenommen und am Verflüssiger wieder abgegeben. Bereits an dieser Stelle ist deutlich zu erkennen, dass im Kältekreislauf große Mengen an Abwärme anfallen, die für ein effizientes Energiemanagementsystem genutzt werden können.

Abb. 1

In Abbildung 2 wird die Abwärme nach dem Verdichter für die Warmwasseraufbereitung genutzt. Dies spart Kosten für die Erwärmung des Brauchwarmwassers am Durchlauferhitzer und gleichzeitig bei der Rückkühlung des Kältemittels am Verflüssiger.

Abb. 2

Im einfachen Kältekreislauf wird nach dem Expansionsventil das Kältemittel so weit entspannt, bis der Verdampfungsdruck unterschritten …

Autoren: Hanno Gräf , überarbeitet von Bernd Maur

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