16.12.2016

Inhalt der DIN ISO 50006

Die Definition aussagefähiger und repräsentativer Energiekennzahlen stellt eine der größten Herausforderungen im Rahmen eines Energiemanagementsystems nach ISO 50001 dar. Bei den bisherigen Zertifizierungen zeigten sich unter anderem folgende Probleme:

  • Die Energiekennzahlen sind nicht spezifisch genug.
  • Es werden Kennzahlen festgelegt, die die energiebezogene Leistung des Unternehmens nicht widerspiegeln und damit keine Aussagekraft besitzen.
  • Die Kennzahlenbasis ist nicht messbar, sondern wird geschätzt oder berechnet, was letztlich zu Problemen bei der Analyse der Energiekennzahlen und somit auch bei der Analyse der energiebezogenen Leistung führt.
  • Die Kennzahlenbasis wird oft nicht im Detail festgelegt, sondern wird selbst im Unternehmen unterschiedlich definiert (z.B.: Controlling nutzt wirtschaftlich ausgerichtete Kennzahlen, während der Betrieb technisch orientierte Kennzahlen bildet).
  • Witterungsabhängige Kennzahlen werden nicht normiert.
  • Kennzahlen werden nicht nachverfolgt und nicht analysiert.
  • Es findet kein Vergleich mit der energetischen Ausgangsbasis statt.
  • Das Wesentlichkeitskriterium wird nicht beachtet.

Methodik der ISO 50006

Um die energiebezogene Leistung zu beschreiben, stellt die ISO 50006 eine Methodik zur Verfügung (siehe Abb. 1), die an sich nicht komplett neu ist und sicherlich in vielen eingeführten Managementsystemen bereits größtenteils gelebt wird. Vor allem die im ersten Schritt festzulegenden Grenzen der Energieleistungskennzahlen (EnPIs), die …

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