Fachbeitrag | Beitrag aus „Energiemanagement“
23.06.2016

Integration des Energiemanagements in vorhandene Managementsysteme

© suphakit73 /​ Thinkstock

Die wirtschaftliche Betrachtung spielt sowohl bei der Bewertung einzelner Energieeffizienzmaßnahmen eine eintscheidende Rolle als auch beim Fokus auf das gesamte Energiemanagementsystem. Ein Energiemanagementsystem muss immer auch wirtschaftlich betrieben werden können.

Wie können Sie die Wirtschaftlichkeit des Systembetriebs und der Einführung verbessern?

Nutzen Sie die vorhandenen Strukturen in Ihrem Unternehmen und integrieren Sie, vor allem dann, wenn Sie ein normkonformes Energiemanagementsystem in Ihrem Unternehmen aufbauen wollen, dieses in vorhandene Systeme wie das Umweltmanagement oder das Qualitätsmanagement. Die Strukturen der normativen Regelwerke sowie einige Anforderungen zur Erfüllung der Norm sind in den drei Systemen vom Normgeber bereits entsprechend ausgestaltet worden. Auch die Auditoren nutzen diese Parallelen.

Aber auch wenn Sie in einem ersten Schritt keine Zertifizierung nach DIN EN ISO 50001:2011 anstreben, führt ein integriertes Managementsystem zum einen zur Minimierung des Aufwands und damit auch zur Minimierung der für den Aufbau und die Integration des Systems im Unternehmen notwendigen Kosten. Hier müssen Sie aber insbesondere darauf achten, bei der Einführung des neuen Systems die Zertifizierungsfähigkeit der bestehenden Systeme nicht zu gefährden, weil Sie hier vielleicht geringere Maßstäbe an die einzelnen Dokumente anlegen. Wenn Sie die Systeme kombinieren muss der gleiche Standard auf alle Dokumente und die gesamte Dokumentation angewendet …

Autoren: Susanne Regen , überarbeitet von Bernd Maur

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