Fachbeitrag | Beitrag aus „Energiemanagement“
23.06.2016

Gute LED-Leuchten erkennen

© suphakit73 /​ Thinkstock

Die Potenziale der LED-Technologie sind groß, aber der Vergleich von Leuchten und Systemen ist ungleich schwieriger als bei konventionellen Beleuchtungsanlagen. Alte Faustformeln, wie die Anzahl der benötigten 60 W Glühlampen pro Wohnzimmer oder die Anzahl von 400 W-HQL-Leuchten für die Beleuchtung der Industriehalle funktionieren mit LED-Leuchten nicht mehr, da uns zum einen die „Seherfahrung“ fehlt und es zum anderen unzählige verschiedene LED-Leuchten mit verschiedenen Parametern gibt. Der folgende Fachbeitrag erläutert die Kriterien, anhand derer LED-Leuchten beurteilt werden können.

Lichttechnische Größen

Um die Qualität von LED-Leuchten beurteilen zu können, muss man die folgenden lichttechnischen Größen kennen:

Unter dem Lichtstrom ? versteht man die Lichtmenge die von einer Leuchte in den Raum abgegeben wird. Seine Einheit ist das lumen (lm). Dieser Lichtstrom ist die wichtigste Kenngröße, um die Leistung einer Leuchte zu beurteilen. Er lässt sich unterteilen in

  • Brutto-Lichtstrom (Lichtstrom des verwendeten LED-Moduls) und

  • Netto-Lichtstrom (Lichtstrom, der wirklich die Leuchte verlässt).

Die Angaben der Hersteller sind hier nicht einheitlich.

Der Leuchtenwirkungsgrad liegt zwischen Brutto- und Nettolichtstrom (Light Output Ratio, Abk.: LOR). Er gibt an, wieviel Licht in der Leuchte „verloren geht“. Moderne LED-Leuchten haben einen LOR > 0,9.

Die Lichtausbeute (engl. luminous efficacy) erlaubt es, Aussaugen über die Effizienz einer Leuchte zu machen. Sie misst, wieviel …

Autor: Sebastian Glunz

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