Fachbeitrag | Beitrag aus „Messkonzepte“
29.07.2016

Grundlagen des Analyseverfahrens

Anforderungen an ein erfolgreiches Analyseverfahren

Das Analyseverfahren nach DIN EN 15378 zählt ebenfalls zu den einmaligen Inspektionsverfahren. Im Einzelnen sind beim Analyseverfahren

  • alle wesentlich relevanten Komponenten der Anlage aufzunehmen,

  • eine messtechnisch gestützte hochauflösende Erfassung des Betriebsverhaltens über einen typischen Temperaturzyklus von mindestens 24 Stunden durchzuführen,

  • subjektiv bedingte Faktoren weitgehend auszuschließen,

  • die Reproduzierbarkeit von Datenerfassung und Berechnung zu gewährleisten, sowie

  • eine hohe Ergebnisgenauigkeit, Neutralität und eine positive Kosten-Nutzen-Relation sicherzustellen.vgl. Heizungssysteme in Gebäuden – Inspektion von Kesseln und Heizungssystemen, Deutsche Fassung DIN EN 15378:2008-07, S. 28

Im Ergebnis fordert die Norm DIN EN 15378 bei der Anwendung des Analyseverfahrens

  • die Ermittlung des Nutzungsgrads der Wärmeerzeugung unter Berücksichtigung der energetisch relevanten Größen,

  • die Ermittlung der Parameter des Betriebsverhaltens der Anlagentechnik mit differenzierter Herausarbeitung der regelungstechnischen und komponentenbedingten Mängel,

  • die Ermittlung der Heizlast bzw. des Gebäudeanschlusswerts, und

  • die Berechnung und Bewertung der objektbezogenen Energieeffizienz und des anlagentechnisch bedingten Einsparpotenzials. vgl. Heizungssysteme in Gebäuden – Inspektion von Kesseln und Heizungssystemen, Deutsche Fassung DIN EN 15378:2008-07, S. 28

Datenauswertung: Das Anlagen-EKG

Mit dem messwertgestützten …

Autoren: Matthias Lisson, Prof. Dr. Stephan Ruhl, Jörg Fehling 

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