Fachbeitrag | Beitrag aus „Energiemanagement“
06.09.2016

Grundlagen der Beleuchtungstechnik

Renewable energy.© suphakit73 /​ Thinkstock

Ein Wechsel der Beleuchtung auf die LED-Technologie wird für Unternehmen immer interessanter, denn der Handel führt kaum mehr Leuchtmittel und Ersatzteile für alte Beleuchtungsanlagen und der Staat fördert die Umstellung (Bafa, BMU, KfW). Noch dazu amortisiert sich die Investition in ein modernes Beleuchtungssystem in den meisten Fällen innerhalb kurzer Zeit. Neben LED-Leuchten, deren Leistungsfähigkeit sich nicht mehr nur an der „Watt-Zahl“ messen lässt, kommt bei praktisch jeder Neuinstallation auch ein Lichtmanagementsystem zum Einsatz, das zusätzliches Einsparpotenzial bietet. Im nachfolgenden Artikel sollen die Grundlagen der Lichttechnik und der Lichtwirkung erklärt werden, deren Verständnis für die Beurteilung von LED-Leuchten und –systemen wichtig ist.

Was ist Licht?

Als Licht bezeichnet man den für das menschliche Auge sichtbaren Wellenlängenbereich. Dieser liegt zwischen ca. 380 nm (blau) und 700 nm (rot). Als kurzwellige Strahlung schließt sich die UV-Strahlung an, im langwelligen Bereich die nahe Infrarotstrahlung (Wärmestrahlung). Je ineffizienter eine Leuchte/Lampe ist, desto mehr UV- oder Infrarotlicht strahlt sie ab.

So wirkt Licht auf den Menschen

Licht beeinflusst den Mensch visuell, biologisch und emotional. Zwei verschiedene Rezeptoren steuern die Wahrnehmung von Licht im menschlichen Auge: Ca. 120 Mio. Stäbchen sind für das Empfinden von Helligkeit zuständig, ca. 6 Mio. Zapfen für das Farbsehen.

Beispiel:

Den Unterschied zwischen beiden Rezeptoren kann …

Autor: Sebastian Glunz 

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