Fachbeitrag | Beitrag aus „Energiemanagement“ 06.09.2016

Grundlagen der Beleuchtungstechnik

Im nachfolgenden Artikel sollen die Grundlagen der Lichttechnik und der Lichtwirkung erklärt werden, deren Verständnis für die Beurteilung von Lampen, Leuchten und –systemen wichtig ist.

Was ist Licht?

Als Licht bezeichnet man den für das menschliche Auge sichtbaren Wellenlängenbereich. Dieser liegt zwischen ca. 380 nm (blau) und 700 nm (rot). Als kurzwellige Strahlung schließt sich die UV-Strahlung an, im langwelligen Bereich die nahe Infrarotstrahlung (Wärmestrahlung). Je ineffizienter eine Leuchte/Lampe ist, desto mehr UV- oder Infrarotlicht strahlt sie ab.

So wirkt Licht auf den Menschen

Licht beeinflusst den Mensch visuell, biologisch und emotional. Zwei verschiedene Rezeptoren steuern die Wahrnehmung von Licht im menschlichen Auge: Ca. 120 Mio. Stäbchen sind für das Empfinden von Helligkeit zuständig, ca. 6 Mio. Zapfen für das Farbsehen.

Beispiel

Den Unterschied zwischen beiden Rezeptoren kann man sich leicht vor Augen führen, wenn man sich den Seheindruck bei Nacht oder unter einer Lampe mit niedriger Farbwiedergabe (z.B. NAV in der Straßenbeleuchtung) bewusst macht. Hier nimmt man nur Kontraste wahr, keine Farben.

Farbwahrnehmung

Unser Auge nimmt jede Wellenlänge des sichtbaren Spektrums als eine bestimmte Farbe wahr. So wird längerwelliges Licht als rot empfunden, kürzerwelliges Licht dagegen als blau. Wirken alle Lichtwellen im menschlichen Auge zusammen, so haben wir den Eindruck, weißes Licht zu sehen.

Die unterschiedlichen Farben können zum Beispiel sichtbar …

Autoren: Sebastian Glunz , überarbeitet von Bernd Maur Susanne Regen

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