08.11.2017

Grenzen der Energieleistungskennzahlen definieren

Die Bilanzgrenzen stehen ganz am Anfang auf dem Weg zu einer erfolgreichen Energieleistungskennzahl (EnPI). Was bei ihrer Festlegung alles zu beachten ist, erklärt der folgende Beitrag. Die Begriffe “Organisation” und “Unternehmen” verwendet er im Folgenden als Synonyme.

Abb. 1: Die Grenzen sind der erste Schritt hin zu aussagekräftigen Energieleistungskennzahlen

Wichtige Vorüberlegungen

Bei der Definition von EnPI-Grenzen sollten Unternehmen folgende Aspekte berücksichtigen:

  1. die Verantwortlichkeiten der Organisation in Bezug auf das Energiemanagement;
  2. die Einfachheit der Eingrenzung der EnPIs durch Energiemessung und Messung relevanter Variablen;
  3. EnMS-Grenze;
  4. der wesentliche Energieeinsatz (SEU, engl.: engl. significant energy use Der Begriff des wesentlichen Energieeinsatzes wurde in der DIN EN ISO 50001 eingeführt und beschreibt den Energieeinsatz, der entweder wesentlich zum Energieverbrauch beiträgt, oder ein hohes Einsparpotenzial aufweist. Die Einführung der Abkürzung erfolgte in der DIN ISO 50006.) oder Gruppe von SEUs, den bzw. die die Organisation als vorrangig für die Steuerung und Verbesserung vorsieht;
  5. spezifische Einrichtungen, Prozesse und Teilprozesse, die die Organisation zu isolieren und zu steuern wünscht.
Zu 1.: Verantwortlichkeiten der Organisation in Bezug auf das Energiemanagement

Sofern messtechnisch realisierbar, können EnPIs auf Verantwortungsgrenzen (z.B. Abteilungen) bezogen werden. Dies setzt voraus, dass Unternehmen den Energieverbrauchswert …

Autor: WEKA Redaktion

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