08.09.2016

Vorteile von Lichtmanagementsystemen

Im unserem energiebewussten Zeitalter ist eine neu installierte Beleuchtungsanlage ohne eine irgendwie geartete Steuerung oder Regelung kaum denkbar. Die vielen Möglichkeiten, die das Management von Beleuchtungsanlagen eröffnet, will dieser Beitrag darstellen und häufig vermischte Begriffe gegeneinander abgrenzen.

Es gibt keine einheitliche Definition des Begriffs „Lichtmanagement“ und außerdem keine Norm, die das Thema umfänglich beschreibt. Im Folgenden wird alles als Lichtmanagementsystem (LMS) bezeichnet, was über das bloße Schalten der Beleuchtung hinausgeht. Dies beginnt bei einem intelligenten elektronischen Vorschaltgerät (EVG), das beispielsweise Lichtstromnachführung, Dimmen und das Einbinden von Sensorik ermöglicht, und endet bei einem vollvernetzten System, das in ein Gebäudemanagementsystem eingebunden werden kann.

Argumente für ein Lichtmanagementsystem

Für die Neuerrichtung von Nichtwohngebäuden berücksichtigt die Energieeinsparverordnung (EnEV) sowohl die Lichtstromnachführung als auch die tageslicht- und bewegungsabhängige Steuerung bzw. Regelung bei den Referenzanlagen. Es ist praktisch unmöglich, die vorgegebenen Referenzwerte (W/m²) ohne ein Lichtmanagementsystem einzuhalten. Darüber hinaus sind diverse Förderprogramme zur Beleuchtungssanierung (Bafa, BMU) an den Einsatz eines solchen LMS gebunden. Weitere Argumente pro LMS finden sich in der erhöhten Nutzerakzeptanz durch Schnittstellen, in der längeren Lebensdauer der Leuchten sowie in der Möglichkeit,…

Autor: Sebastian Glunz

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