13.09.2017

Ermittlung relevanter Messpunkte

Energiemanagement

Beherzigen Sie bei der Planung Ihrer Messpunkte den Grundsatz: „Vom Groben zum Feinen“. Es ist nicht wirtschaftlich, Tausende von Energiedaten zu erfassen, welche auf einem (Server-)Datenfriedhof gesammelt, aber nicht vernünftig ausgewertet werden. Bedenken Sie auch, dass eine höhere Messgenauigkeit auch immer mit höheren Kosten einhergeht. Nutzen Sie daher als Hilfsmittel das Pareto-Prinzip. Das bedeutet, dass ca. 20 % der Energieverbraucher ca. 80 % des Energieverbrauchs ausmachen. Also ist es sinnvoll, genau diese Energieverbraucher auch direkt mit in die Energiedatenerfassung zu integrieren.

Weiterhin können Sie bei Nutzung mehrerer baugleicher Anlagen ggf. nur eine repräsentative Anlage auswählen, die Energiedaten an dieser Anlage erfassen und die Messergebnisse auf andere Anlagen übertragen.

Zu Anfang sollte die Energiedatenerfassung vor allem dazu dienen, die Energieflüsse in Ihrem Unternehmen nachvollziehen und nachweisen zu können. Dabei sind ggf. auch die betrieblichen Organisationsstrukturen zu berücksichtigen.

Abb. 1: Strukturen der Energiedatenerfassung

Berücksichtigen Sie auch, dass Sie ggf. bereits energetische Daten in Ihrem Unternehmen erfassen, ohne dass Ihnen das vielleicht bewusst ist. Energieverbrauchsdaten können Sie z.B. in

Energieverbrauchsdaten

  • Abrechnungsdaten,

  • Gebäudeleittechniken,

  • Prozessleittechniken,

  • Anlagensteuerungen

  • etc.

vorliegen haben. Auch hier gilt wieder der Grundsatz, dass das Energiecontrolling und die damit verbundene Energiedatenerfassung …

Autoren: Susanne Regen , überarbeitet von Bernd Maur

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