08.11.2017

EnPIs von Heizungsanlagen

 

Kesselwirkungsgrad

Der Kesselwirkungsgrad ist definiert als Verhältnis zwischen Nutzenergie (QNutz) und zugeführter Energie (QZu), wobei sich die Nutzenergie aus der Differenz zwischen zugeführter Energie abzüglich Abgasverlusten (Qa bzw. qa: Wärmeverluste im Abgas) und Strahlungsverlusten (QS bzw. qs: Wärmeverluste über den Kessel an die Umgebung durch Strahlung) ergibt.

Mit:

  • ?K: Kesselwirkungsgrad
  • QNutz: Nutzenergie in J
  • QZu: zugeführte Energie in J
  • QA: Wärmeverluste im Abgas in J
  • QS: Wärmeverluste an die Umgebung durch Strahlung in J
  • qA: spezifische, auf die zugeführte Energie bezogene Wärmeverluste im Abgas (Abgasverlust)
  • qS: spezifische, auf die zugeführte Energie bezogenen Wärmeverluste an die Umgebung durch Strahlung

Feuerungstechnischer Wirkungsgrad

Neben dem Kesselwirkungsgrad wird häufig noch der feuerungstechnische Wirkungsgrad betrachtet. Dieser ist definiert als Verhältnis der Nutzenergie (QNutz) zur zugeführten Energie (QZu), wobei sich die Nutzenergie aus der Differenz zwischen zugeführter Energie abzüglich Abgasverlusten (Qa bzw. qa: Wärmeverluste im Abgas) ergibt. Im Gegensatz zum Kesselwirkungsgrad finden die Wärmeverluste an die Umgebung durch Strahlung hier keine Berücksichtigung.

Mit:

  • ?FTW: feuerungstechnischer Wirkungsgrad
  • QNutz: Nutzenergie in J
  • QZu: zugeführte Energie in J
  • qA/QA: spezifische, auf die zugeführte Energie bezogene Wärmeverluste im Abgas (Abgasverlust)

Abgasverlust

Der Abgasverlust beschreibt die im Abgas einer Heizungsanlage …

Autor: WEKA Redaktion

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