08.11.2017

EnPIs für raumlufttechnische Anlagen

Die Ventilator-Effizienz von Lüftungsanlagen wird i.d.R. durch zwei Kennzahlen beschrieben:

  • PSFP (Specific Fan Power)
  • ?Sys (Systemwirkungsgrad)

PSFP (Specific Fan Power)

Die spezifische Leistungsaufnahme des Ventilators PSFP (Specific Fan Power) ergibt sich zu:

Mit:

  • Pel,wirk: elektrische Wirkleistung der Luftförderung in W
  • VNenn: Nennvolumenstrom in m3/h
  • PSFP: spezifische Leistungsaufnahme des Ventilators in W/(m3/h)

Die Kennzahl setzt die Leistungsaufnahme des Ventilatorantriebs in Bezug zum geförderten Luftvolumenstrom. Der Luftvolumenstrom ist dabei die geförderte Luftmenge pro Zeiteinheit.

Nachfolgende Grafik zeigt die durch Messung ermittelten spezifischen Leistungsaufnahmen einiger Zu- und Abluftventilatoren. Die Messungen haben wir nach DIN EN 1259914. DIN EN 12599:2013-01, Lüftung von Gebäuden – Prüf- und Messverfahren für die Übergabe raumlufttechnischer Anlagen; Deutsche Fassung EN 12599:2012. Berlin : Beuth-Verlag, Januar 2013. durchgeführt.

Abb. 1: PSFP einiger gemessener Zu- und Abluftventilatoren in Abhängigkeit vom Volumenstrom

?Sys (Systemwirkungsgrad)

Unter Verwendung des Werts der bereits definierten PSFP ergibt sich der Systemwirkungsgrad ?Sys der Lüftungsanlage zu:

  • ?p: statische Druckdifferenz in Pa
  • ?Sys: Systemwirkungsgrad in %

Die Energieeffizienz einer Lüftungsanlage wird bereits in der Planungs- und Bauphase durch die Gestaltung des Kanalnetzes und der Komponenten der Lüftungsanlage entschieden. Die auftretenden Druckverluste muss der Ventilator

Autor: WEKA Redaktion

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