08.11.2017

EnPIs bereiten Unternehmen oft Probleme

Die nachweisliche Verbesserung der energiebezogenen Leistung, wie sie die neue DIN ISO 50003 fordert, setzt qualitativ hochwertige, aussagefähige Energieleistungskennzahlen (EnPIs) und energetische Ausgangsbasen (EnBs) voraus. Sie sind ein notwendiges Instrument, um die Effektivität der eigenen Anstrengungen zu reflektieren, dem Zertifizierer zu dokumentieren und die Motivation zum Betrieb des Energiemanagementsystems aufrechtzuerhalten. Nach den Erfahrungen der Autoren stoßen Unternehmen bei der Arbeit mit Energieleistungskennzahlen jedoch häufig auf Probleme.

Oft lassen sich die Betrachtungszeiträume aufgrund von Veränderungen in Produktionsprozessen, Kapazitäten usw. nicht ohne Weiteres miteinander vergleichen. Das schließt insbesondere die Darstellung in einfachen Energieleistungskennzahlen aus. Auch die Bereinigung oder Normierung von Kennzahlen gestaltet sich, je nach Art und Anzahl der relevanten Variablen, als komplexe Aufgabe.

Bereinigung und Normierung

Damit Unternehmen zwei Anlagen miteinander vergleichen können, müssen sie dafür sorgen, dass der Vergleich unter den gleichen Rahmenbedingungen stattfindet. Sie müssen z.B. die Werte, die sie bei Anlage A messen, um die Einflussfaktoren bereinigen, die bei Anlage B nicht gelten. Normierung bezeichnet die Umformung von Kennzahlenwerten mit unterschiedlichen Einheiten in Kennzahlenwerte mit den gleichen Einheiten.

Nach der Erfahrung des Autors fällt es Unternehmen schwer, spezifische Energieleistungskennzahlen festzulegen oder …

Autor: WEKA Redaktion

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