20.07.2022

Energiekostendämpfungsprogramm für energieintensive Unternehmen

Der neue Zuschuss aus dem Energiekostendämpfungsprogramm (EKDP) ermöglicht temporär finanzielle Hilfen für Branchen, die besonders unter den gestiegenen Erdgas- und Strompreisen leiden. Antragsfrist ist der 31.08.2022. Alle wichtigen Infos dazu lesen Sie hier.

Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) bepreist CO2bepreist CO2

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat auf seiner Website den Zugang zu dem Anfang April von der Bundesregierung beschlossenen „Energiekostendämpfungsprogramm“ (EKDP) freigeschaltet.

Antragsberechtigte Unternehmen

Grundsätzlich antragsberechtigt sind Unternehmen solcher Branchen, welche im Anhang I der Leitlinien für staatliche Klima-, Umweltschutz- und Energiebeihilfen 2022 (KUEBLL) verzeichnet sind. Zusätzlich muss es sich um einen energieintensiven Betrieb mit Energiebeschaffungskosten von mindestens 3% bezogen auf den Produktionswert im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr handeln.

Rahmenbedingungen

Der Zuschuss ist bei einer Höhe von 50 Millionen Euro je Unternehmen gedeckelt. Die Zuschüsse werden zu den Kosten für Erdgas und Strom im Zeitraum Februar bis September 2022 in drei Stufen gezahlt. Die Förderstufen unterscheiden sich nach der Wirtschaftsbranche des Unternehmens, der Zuschussquote, den Maximalbeträgen und einem etwaigen Betriebsverlust.

Ein Zuschuss für den Zeitraum Februar bis September 2022 kommt dann in Frage, wenn sich die Energiebezugspreise in diesem Zeitraum gegenüber den Preisen im gesamten Kalenderjahr 2021 mindestens verdoppelt haben.

Antragstellung

Die Antragstellung erfolgt mit der Frist 31.08.2022 über ein Online-Antragsverfahren beim BAFA. Das BAFA hat dazu auch ein ausführliches Merkblatt herausgegeben. Es ist zu empfehlen, die Antragsberechtigung kurzfristig zu prüfen, um die engen Fristen für die Antragstellung einhalten zu können.

Autor*in: WEKA Redaktion