13.09.2017

Energiekennzahlen festlegen

Haben Sie die wesentlichen Variablen und die statischen Faktoren bestimmt, lassen sich repräsentative Energiekennzahlen ableiten, die dann jährlich gegen die energetische Ausgangsbasis geprüft werden können. So leiten Sie diese ab:

Grundvoraussetzung

Bei der Identifizierung der Energiekennzahlen sollte das Unternehmen die wesentlichen Merkmale seines Energieverbrauchs verstanden haben (wie kommt es dahin? Das erklärt der Beitrag → Kennzahlengrenzen und Einflussfaktoren ermitteln) wie z.B. anstehende Grundlasten sowie variable Lasten z.B. aufgrund von:

  • Produktion
  • Belegung
  • Wetter

Klassifizierung von Energiekennzahlen

Die ISO 50006 nennt unterschiedliche Arten von Energiekennzahlen (siehe Tabelle 1), wobei die reine Berichterstattung des absoluten Energieverbrauchs weniger geeignet erscheint, um die energiebezogene Leistung zu bewerten.

Tab. 1: Arten von Energiekennzahlen

EnPI-Typ Einsatzbereich Beispiele Bemerkung
Gemessene Energie (absolut) Nachweis absoluter Einsparungen

Nachvollziehen von Trends

Energieverbrauch für Beleuchtung [kWh]

Brennstoffverbrauch von Heizkesseln [kWh]

keine Berücksichtigung von Einflussfaktoren, kein Maß für Energieeffizienz
Gemessene Energie (relativ) Systeme mit nur einem relevanten Einflussfaktor

Nachvollziehen von Trends

Überwachung von Systemen mit geringer Grundlast

[kWh/t Produktion]

[kWh/m2 BGF]

[kWh/m3 BRI]

[kWh/m3 Druckluft]

keine Berücksichtigung von Grundlast und nichtlinearen Einflüssen
Statistische Modellierung Systeme mit mehreren …

 

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