Fachbeitrag | Beitrag aus „Energiemanagement“
23.06.2016

Energieaudits in Industriebetrieben – Ausgangssituation

Renewable energy.© suphakit73 /​ Thinkstock

Die industrielle Fertigung ist im Gegensatz zu den Unternehmen aus der Dienstleistungsbranche noch deutlich prozessorientierter, in vielen Fällen spielen Gebäude z.B. keine wesentliche Rolle im Energieaudit, da der Energieverbrauch des Prozesses die energetische Situation dominiert. Hier kommt es eher darauf an, Prozesswärme in einer zweiten Stufe für Gebäude-Heizzwecke und Warmwasserversorgung zu nutzen. Klimatische Erfordernisse sind regelmäßig geprägt durch die inneren Lasten in Gebäuden, die durch die verschiedenen Maschinen und Fertigungsprozesse entstehen. Bei verschiedenen Prozessen, wie in der Papierherstellung oder der Lebensmittelherstellung, werden große Mengen Feuchtigkeit in die Hallen abgegeben, die somit in der Folge entsprechend belüftet werden müssen, um Bauschäden zu vermeiden, sowie für die Mitarbeiter ein erträgliches Klima zu schaffen.

Während in dem Bereich der Dienstleistungsindustrie Querschnittstechnologien wie Beleuchtungstechnik, Gebäude-Lufttechnik und Heizung sowie Warmwassersysteme eine dominierende Rolle für Energieaudits darstellen, sind diese Themen im industriellen Umfeld nur ein, häufig nicht sehr bedeutender, Faktor, den es auch zu beachten gilt.

Es ist sehr sinnvoll für Industrieunternehmen, eine energetische Bilanz aufzustellen, da durch den Vergleich von Energieeinsatz und Energieabgabe an die Umwelt die Vollständigkeit eines Audits auf einfache Weise validiert werden kann.

Ein Audit im Bereich des industriellen Umfelds setzt somit als Kernthema …

Autor: Bernd Maur 

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