Fachbeitrag | Beitrag aus „Energiemanagement“
23.06.2016

Energieaudit

Renewable energy.© suphakit73 /​ Thinkstock

Im Bereich des Normenausschusses hat man sich für die energetische Untersuchung auf den Terminus „Energieaudit“ verständigt, was insbesondere im deutschen Sprachraum regelmäßig zu Verwirrungen führt. Wir unterscheiden insbesondere im Energiebereich zwei Arten von Audits:

  • das Energiemanagementsystemaudit

  • das Energieaudit

Das Energiemanagementsystemaudit ist das Audit, in welchem Funktion und Wirksamkeit von Managementsystemen eruiert und bewertet werden. Damit sind alle Audits im Bereich der DIN EN ISO 50001 gemeint, somit die internen Audits, die Zertifizierungs- und Rezertifizierungsaudits sowie die Überwachungsaudits. Diese haben ausschließlich zum Ziel, die Wirksamkeit der eingeführten organisatorischen Prozesse sowie das normkonforme Verhalten der Organisation bzw. der Mitarbeiter zu untersuchen.

Das Energieaudit hingegen ist eine Untersuchung der physischen Gegebenheiten eines Betriebs, unter der Berücksichtigung der physischen und organisatorischen Möglichkeiten zur Verbesserung der energiebezogenen Leistung, genauer in diesem Falle der Energieeffizienz. Wenn in diesem Artikel von Audit die Rede ist, ist ab jetzt immer ein Energieaudit gemeint. Ein Energieaudit durchzuführen beinhaltet sowohl die Auswertung vorhandener Daten als auch die Besichtigung und Untersuchung der tatsächlichen Anlagen, nicht so, wie sie geplant sind, sondern so, wie sie errichtet und betrieben werden. Ein Energieaudit ohne eine Anlagenbesichtigung ist damit eigentlich unmöglich und weicht auch …

Autor: Bernd Maur 

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