Fachbeitrag | Beitrag aus „Energiemanagement“
18.12.2015

Energetische Auswertung einer Tiefkühlanlage

Renewable energy.© suphakit73 /​ Thinkstock

In diesem Fachartikel wird eine bestehende Kälteanlage in einem fiktiven Unternehmen auf energetische Schwachstellen hin überprüft. Gleichzeitig werden effizienzsteigernde Maßnahmen aufgezeigt, mithilfe derer ganz konkret Kosten reduziert werden können. In der anschließenden wirtschaftlichen Beurteilung werden mögliche Einsparpotenziale und Amortisationszeiten berechnet.

Beschreibung der bestehenden Kälteanlage

Die Kälteanlage versorgt acht Kühlhallen mit einer Gesamtgrundfläche von rund 22.600 m2 und einem Volumen von 136.000 m3. Die Warenbelegung beträgt ca. 7.600 t bei einem Warenumschlag von ca. 74.000 t/a.

Die installierte Kälteleistung der zweistufigen NH3-Anlage beträgt ca. 2.100 kW bei 30 °C Verflüssigungstemperatur und –35 °C Verdampfungstemperatur.

Sowie für den Niederdruck- als auch den Hochdruckbereich werden jeweils drei Schraubenverdichter eingesetzt. Die Niederdruckverdichter saugen das gasförmige Ammoniak aus einem Niederdruckabscheider an und fördern es zum Mitteldruckabscheider, wo es verflüssigt. Aus dem Mitteldruckabscheider saugen dann die Hochdruckverdichter wiederum das gasförmige Ammoniak an, verdichten es und drücken es in den Verflüssigungskühlturm. Das nun wieder verflüssigte Kältemittel läuft zurück in die Mitteldruck- und Niederdruckabscheider. Dabei dient der Mitteldruckabscheider ausschließlich der zweistufigen Schaltung. Vom Niederdruckabscheider werden die Tiefkühlstellen mit flüssigem Kältemittel versorgt.

Energieverbrauch der Kältetechnik

Autor: Hanno Gräf 

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