18.12.2015

Ebenen des Stoffstrommanagements

Das Stoffstrommanagement wird gerne in verschiedene Ebenen eingeteilt. Hier gibt es zum einen die zeitliche Ebene, die analog zum Energiemanagement aus einer normativen Zielsetzung, einer strategischen Zielsetzung und einer operativen Zielsetzung besteht.

Eine weitere Ebene kann das Stoffstrommanagement mit Verknüpfungen über die Betriebsgrenzen hinaus sein, um so positive Effekte durch Aktivierung des regionalen oder überregionalen Umfelds verfügbar zu machen.

Einzelbetriebliches Stoffstrommanagement

Diese Form bezieht sich ausschließlich auf die innerbetrieblichen Stoff- und Energieströme. Ohne Unterstützung und Einbeziehung von externen Einflüssen sind Unternehmen damit in der Lage, Maßnahmen zur Senkung des eigenen Materials sowie Energieverbrauchs zu erschließen. Die Nutzungseffizienz von Rohstoffen kann gesteigert, die Abfallsituation verbessert und die Menge der abgegebenen Emissionen reduziert werden. Alle diese Maßnahmen führen zu einer Verbesserung der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens und helfen dabei, Marktvorteile zu generieren.

Zwischenbetriebliches Stoffstrommanagement

Von zwischenbetrieblichem Stoffstrommanagement spricht man, wenn zwei oder mehr Unternehmen in vertikaler Richtung der Wertschöpfungskette miteinander versuchen, über Stoffstrommanagementsysteme für beide Unternehmen die Wertschöpfung zu verbessern. Hierdurch werden zusätzliche Potenziale identifiziert und freigesetzt, die im einzelbetrieblichen Ansatz nicht zu heben gewesen wären. Dies …

Autor: Bernd Maur

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