Fachbeitrag | Beitrag aus „Energiemanagement“
18.12.2015

Druckluft

© suphakit73 /​ Thinkstock

Druckluft ist heute neben der elektrischen Energie der in Industrie und Handwerk am weitesten verbreitete Energieträger. Wegen des Explosionsschutzes wird Druckluft in modernen Lackieranlagen und Fördersystemen eingesetzt.

Autor: Peter Otto

Druckluft: heute – morgen

Kurt Stoll erkannte Mitte des letzten Jahrhunderts das Potenzial der Druckluft für den Antrieb und die Steuerung in den industriellen Anwendungen. Mit seinem Unternehmen Festo baute er in den Jahren darauf ein komplettes Programm für den Maschinenbau auf und schuf somit die technische Basis vieler hochkomplexer Automatisierungsprozesse und -maschinen. Die Vielfalt der Anlagen reicht vom automatischen Felgenspannautomaten für den Fahrradbau bis zur Förderbandautomatisation der Deutschen Post. Auch die Modeindustrie basiert auf Druckluft, da diese zur Förderung von Textilfäden beim Weben in großen Mengen verwendet wird. In kaum einer modernen Fertigungsmaschine wird keine Druckluft verwendet.

Vorteile der Druckluft

Die großen Vorteile der Druckluft liegen auf der Hand:

  • Die Kräfte und Geschwindigkeiten der Zylinder sind stufenlos schaltbar.

  • Es werden große Arbeitsgeschwindigkeiten erreicht (Standardzylinder: 1.500 mm/s, Hochleistungszylinder: 3.000 mm/s, Motoren: bis 100.000 min–1).

  • Druckluftgeräte können ohne Schaden bis zum Stillstand überlastet werden.

  • Druckluftwerkzeuge sind einfacher konstruiert als Elektrogeräte vergleichbarer Leistung.

  • Abwärme fällt bei Pneumatik nur zentral am Kompressor an, nicht an dezentralen …

Autoren: Peter Otto , überarbeitet von Bernd Maur

Sie sehen nur einen Ausschnitt aus dem Produkt „Energiemanagement“. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, „Energiemanagement“ 30 Minuten lang live zu testen - sofort, ohne Registrierung und mit Zugriff auf fast alle Funktionen.

„Energiemanagement“ jetzt 30 Minuten live testen!

Produkte und Veranstaltungen

Produktempfehlungen