Fachbeitrag | Beitrag aus „Energiemanagement“
18.12.2015

DIN EN ISO 50001:2011

Renewable energy.© suphakit73 /​ Thinkstock

Für die systematische Einführung und den kontinuierlichen Betrieb eines Energiemanagementsystems gibt es seit November 2011 mit der DIN EN ISO 50001:2011 einen Anforderungskatalog für deutsche und weltweit tätige Unternehmen. Die Einführung eines Energiemanagementsystems nach DIN Norm garantiert den Unternehmen eine dauerhafte Integration des Energiemanagements in ihren Unternehmensprozessen.

So hilft die Norm, einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess im Unternehmen aufzubauen, welcher zur effizienteren Energienutzung führt. Weltweit existieren bereits seit dem Jahr 2000 Normungen und Zertifizierungen im Bereich Energiemanagement. Während in Deutschland am 1. August 2009 die europäische Norm für Energiemanagementsysteme, die DIN EN 16001:2009 in Kraft trat, lag bereits zu diesem Zeitpunkt die ISO 50001 als internationaler Anforderungskatalog für Energiemanagementsysteme im Entwurf vor. Grund für die Parallelentwicklung einer internationalen und einer europäischen Norm war, dass die International Organization for Standardization (ISO) bis 2008 auf Betreiben der USA und Brasiliens zunächst einen eigenen Ansatz für ein Energiemanagementsystem entwickelte. Später gründete sich das ISO Projekt Committee PC242, welches auch durch Vertreter des DIN besetzt ist.

Auch wenn beide Ansätze anfänglich parallel entwickelt wurden, so ist ihnen gemeinsam, dass sich beide harmonisch in die Landschaft der bereits existierenden Managementsysteme einfügen.

DIN EN 16001:2009 ist zum April …

Autoren: Susanne Regen, überarbeitet von Bernd Maur 

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