Fachbeitrag | Beitrag aus „Messkonzepte“
29.07.2016

Die Wahl einer Kommunikationsschnittstelle

Analog oder digital?

Ein Problem bei analogen Bussen: Ohne den Betrieb von „Repeatern“ sind die Leitungslängen physikalisch beschränkt. „M-Bus“-Zähler beispielsweise kommunizieren über die Modulation der Spannung (Ansprache des Endgeräts durch den M-Bus-Master) und des Stromverbrauchs (Antwort des Endgeräts) über die Anbindungsleitung. Durch Funktionsweise und analoge Datenverbindung bestehen physikalische Grenzen im Abfrageintervall. Intelligente Netzarchitekturen bzw. kurze (d.h. mit wenigen Endgeräten versehene) M-Bus-Stränge können die Abfrageintervalle zwar positiv beeinflussen, an die theoretisch möglichen Abfrageintervalle einer digitalen Anbindung kommen analoge Protokolle jedoch nicht heran.

Digitale Kommunikationsprotokolle, die über das TCP/IP-Protokoll kommunizieren, kennen diese Einschränkungen in der Regel nicht. Sind schnelle Datenabfragen notwendig, bzw. bestehen bereits Ethernet-Verbindungen zu den zu messenden Maschinen oder Schaltschränken, dann kann auch die Alternative einer digitalen Anbindung sinnvoll sein.

Das Beste aus beiden Welten

Eine Verbindung zwischen den Vorteilen der analogen Datenübertragung und den modernen Möglichkeiten einer Ethernet-basierten Netzwerkarchitektur in Unternehmen bieten sogenannte „Pegelwandler“ und „Komm-Server“. Das analoge Signal wird in diesem Knotenpunkt in ein digitales Signal verwandelt und kann dann über das betriebseigene Netzwerk verteilt werden.

Vorausplanung ist wichtig

Wichtig für jeden Betrieb, der sich mit der Frage …

Autoren: Matthias Lisson, Prof. Dr. Stephan Ruhl, Jörg Fehling 

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