26.06.2017

Die ISO-50000er-Reihe für die Praxis erfolgreich nutzen

Energiemanagement

Diese Reihe von Beiträgen betrachtet die aktuellen Entwicklungen der ISO-50000er Reihe: Was bedeutet die Erweiterung der Normenfamilie um ISO 50003, 50006 und Co. für die tägliche Arbeit als Energieverantwortlicher im Unternehmen? Wir geben Tipps zur praktischen Umsetzung.

Zusammenspiel der DIN EN ISO 50001 mit ihren Schwesternormen

Bereits 2014 wurden die ISO-Normen 50002, 50004, 50006 und 50015 eingeführt. Die ISO 50002 stellt Anforderungen an Energieaudits und wird vermutlich die DIN EN 16247 mittelfristig ablösen. Die ISO 50004 ist analog zur ISO 9004 für QM als Leitfaden zur Einführung, Aufrechterhaltung und Verbesserung des Managementsystems der ISO 50001 zu verstehen. Die Normen ISO 50006 und ISO 50015 sollen praktische Hilfestellungen zum Umgang mit Kennzahlen und der Messung von Energieverbräuchen geben.

Aktuell liegen die Normen der 50000er-Reihe in folgenden Fassungen vor:

I.

DIN EN ISO 50001:2011-12

Energiemanagementsysteme – Anforderungen mit Anleitung zur Anwendung (ISO 50001:2011)

II.

ISO 50002:2014-07

Energieaudits – Anforderungen mit Anleitung zur Anwendung

III.

DIN ISO 50003:2016-11

Energiemanagementsysteme – Anforderungen an Stellen, die Energiemanagementsysteme auditieren und zertifizieren (ISO 50003:2014)

IV.

ISO 50004:2014-12

Energiemanagementsysteme – Anleitung zur Einführung, Aufrechterhaltung und Verbesserung eines Energiemanagementsystems

V.

DIN ISO 50006:2017-04

Energiemanagementsysteme – Messung der energiebezogenen Leistung unter Nutzung von energetischen …

Autor: Werner Kammerlohr

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