13.09.2017

Die energetischen Ausgangsbasis bestimmen

Die energetische Ausgangsbasis spiegelt in der Regel den Wert der Energiekennzahl in einem individuell festzulegenden Basisjahr wider. Ein Vergleich zwischen der energetischen Ausgangsbasis und den Energiekennzahlen in den jeweiligen Berichtsjahren dient letztlich dazu, das Erreichen strategischer und operativer Energieziele nachzuvollziehen und Verbesserungen der energiebezogenen Leistung nachzuweisen. Da dieser Nachweis ein elementarer Baustein der Zertifizierungen sein wird, ist entsprechendes Augenmerk auf das → Bilden der Energiekennzahlen und die Definition und Dokumentation der energetischen Ausgangsbasis zu richten.

Bei der Festlegung der energetischen Ausgangsbasis sollten gemäß ISO 50006 folgende Punkte berücksichtigt werden:

  • Bestimmung des spezifischen Zwecks, für den die energetische Ausgangsbasis verwendet wird
  • Festlegung des relevanten Bezugszeitraums
  • Zusammenstellung der relevanten Daten
  • Definition der energetischen Ausgangsbasis sowie regelmäßige Überprüfung

Zu den wichtigsten Entscheidungen zählt die Länge des Bezugszeitraums. Er muss lang genug sein, um die Variabilität der betrieblichen Abläufe sowie die Produktpalette über das Produktionsjahr hinweg abzubilden. Basisjahre bieten sich als Bezugsgröße an, da sie die Saisonabhängigkeit des Energieverbrauchs und der relevanten Variablen erfassen.

Die Häufigkeit, mit der Daten erfasst werden, prägt entscheidend, wie lang ein geeigneter Bezugszeitraum eigentlich ist. Der Bezugszeitraum sollte von ausreichender …

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