09.03.2018

Demand Side Management: Nutzen und Herausforderungen

Energiemanagement

Beim Lastmanagement geht es um eine betriebsinterne Reduzierung kostenintensiver Stromspitzen für das jeweilige Unternehmen. Das Demand Side Management (DSM) zielt auf einen anderen Aspekt ab – nämlich die Vermarktung flexibler Lasten durch die Unternehmen. Industrie und Gewerbe können durch die Vermarktung der Lasten Erlöse erwirtschaften und so einen wesentlichen Beitrag leisten, um auf die schwankende Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien zu reagieren. Während das Last- bzw. Spitzenlastmanagement in Unternehmen gebraucht wird, um Lastspitzen zu reduzieren, macht das Demand Side Management flexible Lasten in Unternehmen für das Stromversorgungssystem nutzbar. Anwendungsbeispiele sind beispielsweise:

  • die Erbringung von Systemdienstleistungen für den stabilen Betrieb der Stromnetze oder

  • für den Ausgleich von Schwankungen der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien

Voraussetzungen

Voraussetzung für den flexiblen Betrieb elektrischer Aggregate im Rahmen eines Demand Side Managements sind vor allem Zwischenspeicher, die zeitliche Verschiebungen innerhalb eines Prozesses auffangen können (beispielsweise Wärme- oder Kältespeicher, Druckluftspeicher und Materiallager wie Silos, Gasspeicher, Wasserbecken etc.).

Hinweis

Die 2012 verabschiedete Verordnung zu abschaltbaren Lasten (AbLastV) soll die Nutzung von abschaltbaren Lasten in der Industrie zur Stabilisierung der Übertragungsnetze und somit zur Versorgungssicherheit fördern. Unter abschaltbaren Lasten versteht …

Autor: Ernst Schneider

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