Fachbeitrag | Beitrag aus „Messkonzepte“
29.07.2016

Definition „kleine und mittlere Unternehmen“ (KMU)

Definition über Schwellenwerte

In der Empfehlung 2003/361/EG der EU-Kommission vom 6. Mai 2003 werden Kleinstunternehmen sowie kleine und mittlere Unternehmen definiert. Abgekürzt werden diese Unternehmen als „KMU“ bezeichnet. Neben finanziellen und mitarbeiterbezogenen SchwellenwertenL 124/39, Amtsblatt der Europäischen Union, 2003/361/EG, Artikel 2, 20.05.2003, die nach Artikel 2 der Veröffentlichung definiert werden, gibt es darüber hinaus weitere relevante Einflüsse, die den „KMU-Status“ definieren.

Die Schwellenwerte für den KMU-Status liegen – weitere Einflüsse unberücksichtigt – zunächst bei bis zu 250 Mitarbeitern, bzw. einem Umsatz von bis zu 50 Millionen Euro oder einer Bilanzsumme von höchstens 43 Millionen Euro.

Abb. 1: KMU-DefinitionQuelle: TENAG GmbH

Die Gesellschafterstruktur eines Unternehmens

Neben diesen überschaubaren Kennzahlen kommen jedoch nach der Empfehlung 2003/361/EG noch Einflüsse durch die Gesellschafterstruktur eines Unternehmens hinzu. Ein Unternehmen gilt nicht als „eigenständig“, wenn es mit anderen Unternehmen oder auch der öffentlichen Hand gesellschaftsrechtlich verbunden ist. In diesem Fall spricht man von „verbundenen Unternehmen“ bzw. „Partnerunternehmen“.

Von Bedeutung sind weitere Unternehmen bzw. die öffentliche Hand immer ab einer Beteiligung von mehr als 25 % an einem Unternehmen (Art. 3). Es gibt hierzu jedoch folgende Ausnahmen:

  • staatliche Beteiligungsgesellschaften und „Business Angels“

  • institutionelle Anleger und regionale …

Autoren: Matthias Lisson, Prof. Dr. Stephan Ruhl, Jörg Fehling 

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