Fachbeitrag | Beitrag aus „Messkonzepte“
29.07.2016

Datenanalyse durch das Heizungs-EKG

Nachdem die Messwerte der Heizungsanlage erfasst wurden, analysieren sie ein qualifizierter Ingenieur und ein Expertenteam mit einer entsprechenden Software. So stellen sie fest, ob der Energieträger optimiert, saniert, modernisiert oder gar ganz gewechselt werden muss. Dieses “Heizungs-” oder „Anlagen-EKG“ entspricht im Modell dem aus der Medizin bekannten EKG. Den Ablauf und Nutzen einer solchen Datenanalyse mit einem Anlagen-EKG werden wir im Folgenden beschreiben und anhand zweier Beispiele verdeutlichen.

Ablauf eines Anlagen-EKG

Abb. 1: Modell Anlagen-EKG

In der Medizin erfolgt eine messwertbasierte Analyse des Messobjekts „Herz“ in Interaktion mit dem Blutkreislauf, ohne dass in den Organismus eingegriffen wird. Analog dazu nimmt das Anlagen-EKG eine messwertbasierte Analyse des Messobjekts „Wärmeversorger“ in Interaktion mit dem hydraulischen System und dem Nutzer ohne Eingriff in die Anlage vor.

Im Ergebnis liefert das Anlagen-EKG eine grafische Darstellung des Betriebsverhaltens der Anlage (siehe Abb. 1, rechts). Diese ermöglicht es dem Techniker, die Anlage vorläufig zu bewerten und dient dem Experten als Ausgangsbasis für den weiteren Auswertungsprozess.

Schritt 1: Automatische Analyse

Mithilfe eines interaktiven Expertensystems werden alle Messwerte hinsichtlich erkennbarer Anlagenmängel analysiert. Das Expertensystem ist im derzeitigen Entwicklungsstand in der Lage, ca. 120 unterschiedliche Anlagenmängel regelbasiert zu erkennen.

Schritt 2: Validierung und Detailanalyse

Autoren: Matthias Lisson, Prof. Dr. Stephan Ruhl, Jörg Fehling 

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