08.11.2017

Das bringen Energieleistungskennzahlen

Messkonzepte WEKA

Forderungen der DIN EN ISO 50001

Die DIN EN ISO 50001 fordert, dass Sie im Zuge eines eingeführten Energiemanagementsystems geeignete Kennzahlen ermitteln, um einerseits Vergleiche mit eigenen historischen Daten oder anderen Unternehmen ziehen zu können und andererseits auch einen Nachweis über durchgeführte Energieverbesserungsmaßnahmen zu führen. In der Praxis hat sich der spezifische Energieverbrauch als gängigste Energieleistungskennzahl bewährt. Diese Kennzahlen müssen regelmäßig erfasst, überprüft und mit der energetischen Ausgangsbasis verglichen werden. Der Nachweis der Wirksamkeit von Energieeffizienzmaßnahmen ist jedoch von der geeigneten Wahl der Kennzahlen abhängig.

Nutzen von Energieleistungskennzahlen

Eine Energieleistungskennzahl ist eine quantifizierbare, messbare Größe zur Beschreibung des Energieeinsatzes und Energieverbrauchs und wird von der Organisation definiert. Durch die Festlegung einer energetischen Ausgangsbasis (EnB), einem Referenzpunkt, können die Entwicklung des Energieverbrauchs und die Wirksamkeit von durchgeführten energieeffizienzsteigernden Maßnahmen bewertet werden. Die Bildung von Kennzahlen, die monetäre Größen in Zusammenhang mit technischen Größen setzen, schafft ein Bewusstsein für Energieeffizienz und deren wirtschaftliche Auswirkung. Allgemeine Grundsätze und Leitlinien zur Messung der energiebezogenen Leistung unter Nutzung einer energetischen Ausgangsbasis und von Energieleistungskennzahlen finden sich in der DIN EN ISO 50006.

Autoren: Matthias Lisson , Prof. Dr. Stephan Ruhl , Jörg Fehling

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