Fachbeitrag | Beitrag aus „Energiemanagement“
18.12.2015

Dampfanlagen und Dampftechnik

© suphakit73 /​ Thinkstock

Welche Unterschiede gibt es bei Dampfanlagen und was ist bei der Planung und bei dem Betrieb der Anlagen zu beachten?

Einleitende Informationen

Ein Spezialgebiet der Heizungstechnik stellt die Versorgung mit Dampf dar. Während dieser zur Raumbeheizung fast überall von der Warmwasserheizung abgelöst wurde, ist die Dampfheizung für Produktionsprozesse und zur Hallenbeheizung noch lange nicht ausgestorben.

In Dampfheizungen wird im Gegensatz zu Wasserheizungen mit Wasser als Wärmeträger im Heizkessel Wasser auf über 100 °C erhitzt und in Dampf umgewandelt, der durch Vorlaufleitungen unter Verdrängung der in der Anlage befindlichen Luft in die Heizkörper gelangt. Dort kondensiert der Dampf unter Wärmeabgabe und das Kondensat fließt zum Heizkessel zurück.

Für Heizzwecke wird überwiegend Niederdruckdampf bis 1 bar Überdruck verwendet. Der Druck wird so ausgelegt, dass die gewünschte Temperatur an den Verbrauchern erreicht wird. Dabei ist die Wärmeabgabe jedoch kaum zu regeln, da der Betriebsdruck unabhängig von den Außentemperaturen stets so hoch gehalten werden muss, dass auch entfernte Heizkörper noch Dampf erhalten. Ebenso ungünstig sind die störenden Geräusche, die hohen Oberflächentemperaturen der Heizflächen und die Wasserschläge, die der kondensierende Dampf beim Anheizen und Erkalten der Anlage hervorruft.

Grundlagen und Begriffe der Dampftechnik

Bei Dampf-Heizkesseln wird als Wärmeträgermedium anstelle von Warm- oder Heißwasser Wasserdampf verwendet. Dampf-Heizkessel werden …

Autor: Oliver Rausch

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