08.11.2017

Bottom-up-Methodik nach ISO 50047: Energieeinsparungen aufzeigen

Messkonzepte WEKA

Die zentrale Veränderung durch die ISO 50003 stellt die nachweisliche Verbesserung der energiebezogenen Leistung dar. Die Frage, die viele Unternehmen umtreibt, ist daher, wie sie dies messen können. Wie in der Managementsystemwelt üblich gibt es nicht den einen „richtigen“ Weg. Wir betrachten nun aber nachfolgend eine Option, die ein gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis aufweist und sich mit vertretbarem messtechnischen Aufwand in praktisch jedem Unternehmen anwenden lässt.

Normative Grundlage: Die ISO 50047

Um diese Vorgehensweise normativ zu „untermauern“, benötigen wir jedoch zunächst eine weitere Managementsystemnorm, die ISO 50047. Die ISO 50047 ist ein Neuzugang in der Normenfamilie ISO 500xx und ersetzt die frühere ISO 17747. Dieser Standard beschreibt die Bestimmung von Energieeinsparungen und durch die nun bewusst erfolgte Zugehörigkeit zu einer neuen Nomenklatur dürfen wir uns auf diesen Standard auch im Zusammenhang mit der ISO 50003 und der ISO 50001 berufen.

Die ISO 50047 beschreibt – unter anderem – zwei grundsätzliche Herangehensweisen, um Energieeinsparungen darzustellen: die Top-down- und die Bottom-up-Methode.

Top-down- und Bottom-up-Methode

Während eine übergeordnete Energieleistungskennzahl den Energieeinsatz bezogen auf die Produktionsmenge für das komplette Unternehmen bzw. Organisationseinheiten beschreiben könnte (top-down), so könnten auf der anderen Seite auch einzelne Einsparprojekt bewertet werden, die dann in Summe eine Gesamteinsparung ergeben (bottom-up).

Autoren: Matthias Lisson , Prof. Dr. Stephan Ruhl , Jörg Fehling

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