Fachbeitrag | Beitrag aus „Energiemanagement“
18.12.2015

Benchmarking – Ausgangssituation

Renewable energy.© suphakit73 /​ Thinkstock

Benchmarking ist eine mögliche Technik zur Verbesserung von Prozessen und Abläufen durch den Vergleich mit gleichartigen Prozessen und Abläufen, die an anderer Stelle, ob intern oder extern, mit einer höheren Güte durchgeführt werden. Es ist das Lernen vom Besseren, oder wie ein Professor zu seinen Studenten sagte: „Benchmarking ist Kopieren mit Stolz.“

Warum Benchmarking?

Während die meisten Benchmarking mit dem einfachen Vergleich von Kennzahlen gleichsetzen, geht Benchmarking in seiner Ursprungsauslegung wesentlich weiter als das. Die Grundidee des Benchmarkings ist, vergleichbare Prozesse, Produkte oder Methoden zu identifizieren, zu eruieren, wo dieser Prozess optimal funktioniert und was die Abweichungen sind, die dafür sorgen, dass die Vergleichsprozesse nicht optimal funktionieren. Genau wie in einem Managementsystem möchte Benchmarking aber weiter gehen und nach der Identifikation der Abweichungsursachen zu Maßnahmen führen, die eine Verbesserung der Situation herbeiführen werden.

Geschichte des Benchmarking

Die Geschichte des Benchmarkings darzustellen, ist relativ schwierig, da Benchmarking im tieferen Sinne bedeutet, Prozesse durch Vergleich mit anderen anwendbaren Prozessen zur Erreichung eines Ergebnisses zu optimieren. Somit ist bereits die Adaption des Fließbandprinzips in Schlachthöfen auf die Produktion von Kraftfahrzeugen durch Henry Ford eine Art des Benchmarking gewesen. Mitte der 70er-Jahre wurde dieses Verfahren dann etabliert, hierbei hat sich Xerox …

Autor: Bernd Maur 

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