08.11.2017

Auswirkungen der neuen DIN EN ISO 50001 auf EnPIs

Der vorliegende Entwurf der neuen ISO 50001 präzisiert die Definition von Energieleistungskennzahlen und verdeutlicht auch ansonsten ziemlich konkret, wie er sich den Umgang von Unternehmen mit EnPIs vorstellt.

Im aktuellen Entwurf der überarbeiteten Norm DIN EN ISO 50001 (September 2017) wurde die sogenannte „High Level Structure“ – wie bereits in den Normen DIN EN ISO 9001 (Qualitätsmanagementsysteme) und DIN EN ISO 14001 (Umweltmanagementsysteme) erfolgt – übernommen. Das soll „eine hohe Kompatibilität“ (E DIN EN ISO 50001:2017-09) mit eben diesen und anderen Managementsystemnormen sicherstellen.

Im Zusammenhang mit der Behandlung von Energieleistungskennzahlen (EnPI(s)) und zugehörigen energetischen Ausgangsbasen (EnB(s)) fließt im vorliegenden Normentwurf deren Normalisierung ein. Weiterhin werden die beiden Definitionen von EnPI und EnB „erläutert, um ein besseres Verständnis dieser Konzepte zu ermöglichen“ (ebd.).

Der Normentwurf präzisiert in der Definition:

  • die eigentliche EnPI sowie
  • den Wert der EnPI

Klare Definitionen

Die EnPI ist demnach „Maß oder Einheit der energiebezogenen Leistung (…)“, der Wert der EnPI die „Quantifizierung der EnPI zu einem oder über einen spezifischen Zeitabschnitt“ (ebd.). Zudem wird neu die Verbesserung der energiebezogenen Leistung definiert als „messbare Ergebnisse der Verbesserung bezüglich Energieeffizienz, Energieeinsatz oder Energieverbrauch im Vergleich mit der energetischen Ausgangsbasis“ (ebd.).

Diese Definition verdeutlicht, …

Autor: WEKA Redaktion

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