26.06.2017

Auswahl und Integration der Messtechnik

Energiemanagement

Nachdem Sie Ihre Messpunkte festgelegt haben, gilt es die entsprechende Messtechnik auszuwählen. Dieser Beitrag erläutert, auf was Sie dabei achten sollten.

Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Messeinrichtung generell für die Messaufgaben geeignet sein muss. So stellen Sie sicher, dass die erfassten Daten auch in einer angemessenen Qualität bei Ihnen vorliegen, sodass sie für ein aussagekräftiges Energiecontrolling genutzt werden können. Achten Sie vor allen Dingen auf ein zukunftsfähiges und offenes Kommunikationskonzept der zum Einsatz kommenden Geräte, um bei zukünftigen Entwicklungen und Anforderung möglichst flexibel zu sein.

Planen Sie auch Prozesse und Ressourcen für die regelmäßige Überprüfung der Funktionsfähigkeit der Messgeräte ein. Sofern Sie sich für den Aufbau eines normkonformen Energiemanagementsystems entschieden haben, ist dies bereits Bestandteil der Normanforderungen. Beachten Sie hierbei aber unbedingt die Verhältnismäßigkeit und den erreichbaren Nutzen durch die Überprüfungen. Die Orientierung am Mess- und Eichgesetz und der Eichordnung können hier einen sinnvollen, auditsicheren Rahmen bieten.

Zwei Arten der Erfassung

Generell gibt es zwei Arten der Messdatenerfassung:

  • direkte Erfassung

  • indirekte Erfassung

Bei der direkten Datenerfassung messen die Messgeräte unmittelbar einen Wert, welcher zu einem Normal verglichen wird. Die Erfassung des Wasserverbrauchs mit einer Wasseruhr stellt beispielsweise eine direkte Messung dar.

Die indirekte Datenerfassung

Autoren: Susanne Regen , überarbeitet von Bernd Maur

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