Fachbeitrag | Beitrag aus „Energiemanagement“
18.12.2015

Ausgangslage

© suphakit73 /​ Thinkstock

Zunächst wird kurz die derzeitige Ausgangslage für die bereits installierten Energiemanagementsysteme beschrieben.

Die Einführung von Energiemanagementsystemen erfolgte durchaus nicht freiwillig in den Unternehmen, sondern war weitestgehend getrieben von legislatorischen Anforderungen zur Erlangung von Zuschüssen, Befreiung von Umlagen und steuerlichen Erleichterungen. Begonnen wurde die Einführung von Energiemanagementsystemen in der energieintensiven Industrie, genannt seien die Unternehmen der Stahlindustrie, der Papierindustrie, Zementerzeugung und einige mehr. Ursächlich für den ersten Startimpuls waren die Möglichkeiten zur Vermeidung von Umlagen, die in der Härtefallregelung im EEG verankert wurde. Als nächste Maßnahme endete der Gesetzgeber zum Dezember 2012 das Strom- und Energiesteuergesetz, was zu einer weiteren Einführungswelle von Energiemanagementsystemen führte. Ganz aktuell sind die Regelungen im Energiedienstleistungsgesetz mit der Verpflichtung zur Durchführung von Energieaudits sowie der Befreiung davon durch den Betrieb von zertifizierten Energiemanagementsystemen. Eine Wirtschaftlichkeit für die Einführung eines Energiemanagementsystems anstelle dieses alle vier Jahre durchzuführenden Energieaudits ist aber in aller Regel nicht gegeben, da für ein Energieaudit nach EDG deutlich weniger Mittel und Arbeitsaufwand aufzuwenden sind als für den kontinuierlichen Betrieb und die erforderliche externe Überwachung eines Energiemanagementsystems.

Durch diese quasi …

Autor: Bernd Maur

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