Fachbeitrag | Beitrag aus „Energiemanagement“ 23.06.2016

Stolpersteine bei Audits

Bei Audits wird unterschieden zwischen internen und externen Audits. Bei beiden Auditformen geht es darum, die Systementwicklung und den Systembetrieb positiv zu beeinflussen und das Managementsystem zu verbessern.

Werden bei internen Audits gravierende Abweichungen festgestellt, hat das nicht in direkter Weise Folgen für die Gültigkeit des ausgestellten und gültigen Zertifikats.

Wird eine gravierende Abweichung während eines Zertifizierungsaudits, Überwachungsaudits oder Rezertifizierungsaudits festgestellt, so ist die Gültigkeit des Zertifikats sofort betroffen und erhebliche Beeinträchtigung der betrieblichen Prozesse können die Folge sein. Nehmen wir z.B. eine Multi-Site-Zertifizierung, bei der sich das Zertifikat in seiner Gültigkeit auf mehrere Standorte bezieht. Geht dieses Zertifikat an einem Standort verloren und kann nicht rechtzeitig wiedererlangt werden, so gehen die monetären Vorteile für alle Standorte verloren und nicht nur für den Standort, an dem die Abweichung aufgetreten ist. Aus diesem Grund sind externe Audits mit größter Sorgfalt vorzubereiten, insbesondere sollten Mitarbeiter darüber informiert sein, welche Folgen der Verlust eines Zertifikats hat.

Auditvorbereitung

Die Auditvorbereitung beginnt mit der Terminfestlegung.

Hierfür wird ein Auditplan erstellt, indem sowohl die Termine, Ort und auch die beteiligten Personen und Themen festgelegt werden.

Im Falle von externen Audits wird dieser Plan von den externen Auditoren erstellt, die Personen werden dann als …

Autor: Bernd Maur

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