08.11.2017

Anreize für Unternehmen zur Steigerung der Energieeffizienz

Dieser Beitrag beleuchtet verschiedene Instrumente der Bundesregierung, die Energiemanagementsysteme für Unternehmen attraktiv machen sollen. Diese Instrumente konzentrieren sich vor allem auf eine deutliche Reduzierung der Stromkosten, die Steuern und Abgaben in den letzten Jahren nach oben haben schnellen lassen (Siehe auch: → Entwicklung der Stromkosten im Vergleich zum Stromverbrauch)

Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien

Besonders energieintensive Unternehmen zahlen weniger EEG-Umlage, wenn sie ein zertifiziertes Energiemenagementsystem nach DIN EN ISO 50001 oder die Teilnahme an einem Gemeinschaftssystem für Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung nach Verordnung (EG) Nr. 1221/2009 (EMAS III) nachweisen. Inzwischen können diese Begrenzung aber nur die Unternehmen in Anspruch nehmen, die diverse Kriterien erfüllen.

Zum Gesetzestext

→ EEG 2017

Energiesteuergesetz (EnergieStG) und Stromsteuergesetz (StromStG)

Für große Unternehmen (Nicht-KMU) ist die Rückerstattung eines Anteils an der Energie- und Stromsteuer an den Nachweis eines zertifizierten Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001 geknüpft. Kleine und mittelständige Unternehmen (KMU), die den Spitzenausgleich in Anspruch nehmen wollen, haben die Möglichkeit, zwischen zwei vereinfachten Verfahren zu wählen, die in der Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung (SpaEfV) definiert sind.

  • Dies ist zum einen die regelmäßige Durchführung von Energieaudits nach DIN EN 16247-1 (SpaEfV, Anlage 1),
  • zum anderen der …
Autor: WEKA Redaktion

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