08.11.2017

Anforderungen an Energiemanagementsysteme

Dieser Beitrag erklärt die Systematik des betrieblichen Energiemanagements. Das ist wichtig, weil sich hieraus zahlreiche Berührungspunkte mit der Bildung von Kennzahlen ergeben. Dieser Beitrag geht auf die wesentlichen Aussagen der Norm ein, bei näherem Interesse lohnt sich der Blick in die DIN EN ISO 50001 selbst.

Durch ein systematisches, auf kontinuierliche Verbesserung ausgerichtetes Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 sollen Organisationen in die Lage versetzt werden, die eigene energiebezogene Leistung zu verbessern, mit dem erklärten Ziel, „zu einer Reduzierung von Treibhausgasemissionen und anderer Umweltauswirkungen“DIN EN ISO 50001:2011-12, Energiemanagementsysteme – Anforderungen mit Anleitung zur Anwendung (ISO 50001:2011); Deutsche Fassung EN ISO 50001:2011. Berlin : Beuth-Verlag, Dezember 2011. beizutragen und die eigenen Energiekosten zu reduzieren.

Die Systematik zur kontinuierlichen Verbesserung fasst die Norm im PDCA-Zyklus zusammen.

Abb. 1: PDCA-Zyklus zur kontinuierlichen Verbesserung

Plan (Planen)

Für die Planung des betrieblichen Energiemanagements müssen Unternehmen die geltenden rechtlichen Vorschriften und andere Anforderungen ermitteln, relevante Energieeinsatzbereiche unseres Unternehmens aufdecken, Energieleistungskennzahlen und die zugehörigen energetischen Ausgangsbasen definieren und strategische sowie operative Energieziele in einem Aktionsplan verankern.

Betrifft Normkapitel DIN EN ISO 50001:

Allgemeines (Kap. 4.4.1, S. 13)

Rechtliche …

Autor: WEKA Redaktion

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