Fachbeitrag | Beitrag aus „Energierecht“ 18.12.2015

§ 4 Nachweisführung im Regelverfahren

In § 4 SpaEfV ist die Nachweisführung im Regelverfahren geregelt. § 4 SpaEfV beschreibt dabei, welche Voraussetzungen und Nachweise zur Erlangung des Spitzenausgleichs auf Dauer vorliegen müssen. Dabei wird zwischen folgenden Fällen unterschieden:

1. Betreiben eines Energiemanagementsystems gemäß DIN EN ISO 50001:2011

Der Nachweis über das Betreiben des Systems erfolgt nach § 4 Abs. 1 SpaEfV über ein gültiges DIN-EN-ISO-50001:2011-Zertifikat, das frühestens zwölf Monate vor Beginn des Antragsjahres ausgestellt wurde, oder über ein älteres gültiges DIN-EN-ISO-50001:2011-Zertifikat in Verbindung mit einer frühestens zwölf Monate vor Beginn des Antragsjahres ausgestellten Überprüfungsbescheinigung oder in Verbindung mit einem Bericht zum Überwachungsaudit, der belegt, dass das Energiemanagementsystem betrieben wurde.

Ist das Zertifikat nach DIN EN ISO 50001:2011 bei Antragstellung älter als zwölf Monate, muss das Zertifikat durch Testate ergänzt werden. Diese Testate müssen belegen, dass frühestens zwölf Monate vor Beginn des Antragsjahres eine Überprüfung des Betriebs des Energiemanagementsystems stattgefunden hat.

Die DIN EN ISO 50001:2011 ist eine weltweit gültige Norm der International Organization for Standardization („ISO“), die Organisationen und Unternehmen beim Aufbau eines systematischen Energiemanagements unterstützen soll. Die DIN EN ISO 50001:2011 wurde im Juni 2011 von der Internationalen Organisation für Normung veröffentlicht. In Deutschland wurde am 24.04.2012 …

Autor: Jan Schnedler

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