27.10.2016

Wartungsumfang bei Umspannwerken

Um große geografische Strecken vom Erzeuger zum Verbraucher zurückzulegen, wird die produzierte Energie entweder direkt in das Höchstspannungsnetz eingespeist oder in einem Umspannwerk auf das Spannungsniveau von 220 kV bzw. 380 kV transformiert.

Energieübertragung über große Distanzen

Damit kann die elektrische Energie über große Distanzen im innerdeutschen und europäischen Übertragungsnetz übertragen werden. Vom Höchstspannungsnetz gelangt die Energie auf der zweiten Netzebene häufig in das Verteilnetz der regionalen Stromversorger für Städte bzw. industrielle Kunden. Die Spannung wird dabei im Umspannwerk auf 110 kV transformiert. Um Industrieanlagen, Gewerbe bzw. kleinere Städte mit Energie zu versorgen, muss in das Mittelspannungs-Verteilnetz mit 10 kV bis 35 kV eingespeist werden. Die unterste Spannungsebene benötigt eine Spannung von 230 V oder 400 V, um private Haushalte und kleinere gewerbliche Betriebe mit Energie zu versorgen.

Umspannwerke verbinden vier Netzebenen

Die Umspannwerke sind dabei die elektrische Verbindung zwischen allen vier Netzebenen.

Ordentliche Wartung der Umspannwerke unumgänglich

Aufgrund der zentralen Bedeutung der Umspannwerke im Energienetz spielen diese eine wesentliche Rolle bei der Zuverlässigkeit der Energieversorgung. Für die zuverlässige Funktion des Umspannwerks ist eine ordentliche Wartung unumgänglich und sollte daher in einem systematischen Wartungsumfang abgebildet werden.

Dieser Beitrag erläutert den notwendigen Wartungsumfang bei …

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