20.01.2017

Verantwortung rechtssicher delegieren: Pflichtenübertragung im Elektrobereich

Einleitung

In der betrieblichen Praxis sind unter Arbeitgebern und leitenden Angestellten nur selten Elektrofachkräfte anzutreffen, die im Bereich der Elektrotechnik Fach- und Führungsverantwortung übernehmen können. Fehlt es dem Arbeitgeber und den Führungskräften an elektrotechnischer Kompetenz, ist es ihre Aufgabe, eine Elektrofachkraft im Wege der Pflichtenübertragung bzw. Aufgabendelegation mit der Leitung des elektrischen Betriebs bzw. Betriebsteils zu betrauen und damit zur verantwortlichen Elektrofachkraft (VEFK) zu machen. Was es mit der Pflichtenübertragung im Arbeitsschutz auf sich hat und wie sie funktioniert, erfahren Sie im folgenden Beitrag.

Arbeitgeber ist für Arbeitsschutz verantwortlich

Betrieblicher Arbeitsschutz ist grundsätzlich Chefsache, d.h., der Arbeitgeber trägt die umfassende Verantwortung im Arbeitsschutz und ist der Adressat der Arbeitsschutzgesetze. Der Gesetzgeber hat ihn damit betraut, die erforderlichen Maßnahmen des Arbeitsschutzes zu treffen, um die Mitarbeiter vor Sicherheits- und Gesundheitsgefahren an ihren Arbeitsplätzen zu schützen. So steht es in § 3 Abs. 1 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG). Diese umfassende Verantwortung des Arbeitgebers im Arbeitsschutz ist konsequent. Schließlich ist er es, der auf Basis seines Direktionsrechts die Richtung vorgibt und aufgrund seiner Entscheidungsfreiheit in sämtlichen betrieblichen Fragen das letzte Wort hat.

Wer ist Arbeitgeber im Sinne des Arbeitsschutzgesetzes?

Definition Arbeitgeber

Der Arbeitgeber …

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