17.02.2017

Unterweisungshilfen: Baustellen

Auswahl und Betrieb von Ersatzstromversorgern auf Baustellen

Anwendungsbereich

Baustellen und Montagestellen werden in den meisten Fällen aus dem relativ dichten öffentlichen EVU-Netz (Elektrizitätsversorgungsunternehmen) mit elektrischer Energie versorgt. Es ist jedoch nicht immer möglich, der Baustelle die benötigte Energiemenge zur Verfügung zu stellen oder sie überhaupt aus dem öffentlichen Netz zu versorgen. Das kann z.B. daran liegen, dass die Baufirma besonders leistungsstarke Maschinen einsetzen muss, oder daran, dass die Baustelle oder Montagestelle zu weit von der nächsten Versorgungsstelle entfernt liegt oder es sich um ständig wechselnde Einsatzorte handelt. In solchen Fällen, oder wenn Stromausfall zu Gefahren für Menschen, Maschinen und bauliche Einrichtungen führen kann, werden zum Bereitstellen elektrischer Energie Ersatzstromerzeuger oder Stromquellen für Sicherheitszwecke eingesetzt.

Ersatzstromerzeuger können stationär oder mobil, zur Versorgung einzelner Geräte oder einer ganzen Baustelle oder – bei Ausfall des öffentlichen Netzes – zur Einspeisung in das vorhandene Baustellennetz eingesetzt werden. Unabhängig davon, wie Ersatzstromerzeuger und dazugehörige Anlagen eingesetzt werden, müssen sie immer den sicherheitstechnischen Anforderungen genügen, die für elektrische Anlagen auf Bau– und Montagestellen im technischen Regelwerk, z.B. DGUV Information 203-006 „Auswahl und Betrieb elektrischer Anlagen und Betriebsmittel auf Baustellen“ gestellt werden.

Autor: Jens Jühling

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