Fachbeitrag | Beitrag aus „ElektroCheck“
18.08.2016

TRBS 1112 Instandhaltung

5744_Elektrocheck

Das Thema Gefährdungsbeurteilungen wird grundsätzlich bereits seit 1996 vom Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) gefordert. Sehr häufig wird in den Gefährdungsbeurteilungen, insofern sie überhaupt existieren, jedoch nur der „Normalbetrieb“ betrachtet. Alle seltener vorkommenden Zustände, wie Rüstzeiten, An- und Abfahrvorgänge, mögliche Fehlzustände, wie z.B. Havarien oder Leckagen und auch Wartungs- und Instandhaltungszustände der Anlagen, werden bei der Gefährdungsbeurteilung meist außer Acht gelassen. Dabei sind es gerade diese „selteneren Zustände“ der Maschinen, elektrischen Anlagen und elektrischen Betriebsmittel, die Gefahren mit sich bringen. Zudem sind diese Zustände und ihre besonderen Gefährdungen weniger bekannt und bewusst.

TRBS 1112: Konkretisierungen der Forderungen der BetrSichV

Mit der TRBS 1112 und der TRBS 1112 Teil 1 wurden am 14.10.2010 bzw. am 12.05.2010 zwei weitere Konkretisierungen der Forderungen der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) bekannt gegeben. Während die TRBS 1112 sich mit der Gefährdungsbeurteilung für Instandhaltungsarbeiten im Allgemeinen befasst, beschreibt die TRBS 1112 Teil 1 ergänzend dazu die Besonderheiten für Gefährdungsbeurteilungen bei Instandhaltungsarbeiten, die Explosionsgefährdungen verursachen können.

Anwendungsbereiche

Anwendungsbereiche der TRBS 1112

  1. Störungssuche

  2. Erprobung nach Instandsetzung

Anwendungsbereich der TRBS 1112 Teil 1

  1. Instandhaltungsarbeiten in explosionsgefährdeten Bereichen

  2. Instandhaltungsarbeiten, durch …

Autor: Stefan Euler 

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