04.03.2017

Stoffliche sicherheitstechnische Kenngrößen

Elektrofachkraft

Die Kenntnis der sicherheitstechnischen Kenngrößen aller in einem Betrieb gehandhabter oder an unterschiedlichen Stellen auftretender Stoffe, sei es als Einsatz-, Hilfs-, Zwischen-, Neben- oder Endprodukt, ist für den sicheren Betrieb, gegebenenfalls auch unter Fehlerbedingungen, unerlässlich. Sie stellt die Grundlage eines jeden Explosionsschutzkonzepts dar.

Für den Praktiker, der in diesem Werk angesprochen wird, sind die im Folgenden dargestellten stofflichen sicherheitstechnischen Kenngrößen sicher nicht alle für seine Arbeit von Bedeutung, da er sich dabei im Wesentlichen mit dem sekundären Explosionsschutz auseinandersetzt. Trotzdem kommt er immer wieder, insbesondere auch beim Lesen von Sicherheitsdatenblättern, mit solchen Kenngrößen in Berührung und sollte deshalb im Groben wissen, worum es geht.

Stoffliche sicherheitstechnische Kenngrößen von Bestimmungsverfahren abhängig

Sicherheitstechnische Kenngrößen von Stoffen sind quantitative oder qualitative Aussagen über die Stoffeigenschaften, die für die Festlegung von Schutzmaßnahmen des primären, sekundären und tertiären Explosionsschutzes von Bedeutung sind. Sie sind in aller Regel keine physikalischen Konstanten, sondern stark vom Bestimmungsverfahren abhängig. Die Bestimmungsmethode sollte deshalb mit angegeben werden oder bekannt sein, damit man sicher ist, dass für den eigenen Betrieb das für die Kenngröße richtige Bestimmungsverfahren angewendet wurde.

Vorsicht bei Verwendung von Werken aus Standard-Tabellen

 

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