27.10.2016

Sicherer Umgang mit Hochspannungsprüfern

Hochspannungsprüfer sind Hightechgeräte

Hochspannungsprüfer haben innerhalb der letzten Jahrzehnte eine rasante Entwicklung erfahren. Wurde die Spannungsfreiheit an einer Hochspannungsfreileitung früher noch mit Wurferden bestimmt, so dürfen heute nur noch genormte Hochspannungsprüfer zum Einsatz kommen. Hochspannungsprüfer der heutigen Generation sind Hightechgeräte und besitzen eine hoch empfindliche Anzeigeelektronik.

Hochspannungsprüfer müssen regelmäßig geprüft werden

Damit diese Geräte im täglichen Einsatz ständig verfügbar sind und keine technischen Ausfälle auftreten, gibt die VDE-Norm strenge mechanische und elektrische Prüfanforderungen vor. Das enthebt den Benutzer jedoch nicht, eine allgemein erforderliche Sorgfaltspflicht, auch beim Umgang mit diesen Geräten, walten zu lassen. Das ist gerade für Hochspannungsprüfer so wichtig, weil für eine Wiederholungsprüfung entsprechend der Durchführungsanweisung zum § 5 DGUV Vorschrift 3 eine Frist von sechs Jahren vorgegeben wird. Das ist im Vergleich zu anderen Sicherheitsgeräten ein langer Zeitraum. Nicht selten tauchen deshalb in den Betrieben Spannungsprüfer auf, deren Frist schon längst abgelaufen ist.

Mangelhafte Geräte dürfen nicht weiter eingesetzt werden

Sollten jedoch vor dieser Frist die Sicherheit beeinträchtigende Mängel auftreten, insbesondere für den Benutzer äußerlich leicht erkennbare, so darf der Hochspannungsprüfer keinesfalls weiter eingesetzt werden. Im Ergebnis einer Überprüfung durch einen Sachkundigen …

Autor: WEKA Redaktion

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