Fachbeitrag | Beitrag aus „ElektroCheck“
04.08.2016

Schutzleitersystem

5744_Elektrocheck

Allgemeine Anforderungen

Die Liste der Bestandteile des Schutzleitersystems wurde gegenüber der vorhergehenden Ausgabe der Norm geändert bzw. ergänzt. Anforderungen zur Anwendung von Konstruktionsteilen der elektrischen Ausrüstung oder auch des Maschinenkörpers als Teil des Schutzleitersystems können in der DIN VDE 0100-540 nachgelesen werden.

Unkompliziert ist der Anschluss zwischen fabrikmäßig vorbereiteten Klemmstellen, die mit dem Erdungssymbol 60417 – IEC 5019, siehe auch Abschnitt 5.2, oder in Grün-Gelb markiert sind. Doch vielfach sind Gehäuse, Türen, Deckel, herausziehbare Gestelle, Schlitten, Schwenkrahmen, Einschübe, Baugruppenträger ebenfalls in das Schutzleitersystem einzubeziehen, ohne dass ein in der Verantwortung des Teileherstellers vorbereiteter und gekennzeichneter Anschluss vorhanden ist. Befestigungsschrauben können in aller Regel nicht verwendet werden, insbesondere nicht die Befestigungen von als Schutzleiter ausgebildeten Tragschienen von Reihenklemmen.

Flexible oder starre metallische Leitungskanäle müssen mit dem Schutzleitersystem verbunden sein. Für Schutzschläuche sind dazu entsprechende Armaturen zu verwenden.

Der Querschnitt des Schutzleiters richtet sich nach dem größten am jeweiligen Gerät, der Baugruppe, dem Klemmenblock aufgelegten Außenleiter. In der Norm wird auf die DIN VDE 0100-540 und auf die DIN EN 60439-1 (VDE 0660-500) hingewiesen, wonach der Querschnitt zu ermitteln ist. In der Praxis wird man in den meisten Fällen ohne Rechnung auskommen …

Autor: Stefan Euler 

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