31.07.2017

RoHS II/ElektroStoffV – Neuregelung der Stoffbeschränkungen geht auch die Elektrofachkraft an

Die Inhalte der RoHS-II-Richtlinie 2011/65/EU

Die RoHS-II-Richtlinie beschränkt u.a. die Verwendung von Blei, Quecksilber, Cadmium, sechswertigem Chrom, polybromierten Biphenylen und polybromiertem Diphenylether in Elektro- und Elektronikgeräten sowie in Komponenten dieser Geräte. Weiterhin gibt es allerdings Verwendungen und Bereiche, für die Ausnahmen von diesen Beschränkungen zugelassen sind. Die Richtlinie ist in erster Linie an

  • Hersteller,

  • Vertreiber und

  • Importeure von Elektro- und Elektronikgeräten

gerichtet. Sie sieht eine erhebliche Ausweitung des Anwendungsbereichs gegenüber der bisherigen RoHS-Richtlinie 2002/95/EG vor. Außerdem werden den betroffenen Unternehmen neue Kennzeichnungs- und Marktüberwachungspflichten auferlegt

RoHS II gilt jetzt für fast alle Elektro- und Elektronikgeräte

Während die bisherige Richtlinie 2002/95/EG bisher nur auf bestimmte, ausdrücklich genannte Produktkategorien abzielte, ist die Neufassung künftig auf alle Elektro- und Elektronikgeräte anzuwenden. Realisiert wird dies durch die Einführung der neuen Kategorie 11 in Anhang I („Sonstige Elektro- und Elektronikgeräte, die keiner der bereits genannten Kategorien zuzuordnen sind“). Damit kommt auch der „neuen“ Definition des Begriffs „Elektro- und Elektronikgerät“ in Artikel 3 der Richtlinie entscheidende Bedeutung zu.

Wichtiger Hinweis

Ein unter die Richtlinie fallendes Elektro- und Elektronikgerät wird schon dann generell unterstellt, wenn das Produkt elektrische Ströme oder elektromagnetische …

Autor: Ernst Schneider

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